Erfahrungsbereicht zum Hören


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Ein Erfahrungsbericht.

Mein Tag als Bäckereifachverkäuferin bei Thiele

Mein Name ist Bianca, ich bin 26 Jahre alt und arbeite als Bäckereifachverkäuferin in einer Thiele Filiale in Göttingen.
Heute habe ich Frühschicht, die Stadt schläft noch und ich komme gut durch die Straßen. Um 6.00 Uhr schließe ich meine Filiale auf und mache als erstes das Licht an, ziehe mir meine Berufsbekleidung an und los geht’s.

Jedes elektrische Gerät, was ich heute brauchen werde, schalte ich an - Ofen, Grill, Spülmaschine, Kaffeemaschine und nicht zu vergessen die Kühlungen an meinem Tresen. Ich fange an, Brezel, Laugenstangen, Pizza und Snacks auf Bleche zu legen, um sie nacheinander frisch zu backen. Während der Ofen backt, bereite ich alles für unsere Frühstücke vor...Eier kochen, Obst schneiden, Käse und Wurst nett auf dem Teller anrichten.

Max fährt heute zum zweiten Mal vor, er ist bei uns der Auslieferungsfahrer, ein echt cooler Typ! Max rollt mir meine Ware in meine Filiale rein - Brot, Brötchen, Kuchen und auch Teiglinge, die ich über den Tag verteilt backe -so haben wir den ganzen Tag frische Brötchen. Nacheinander räume ich eine Kiste nach der anderen aus und bestücke das Brotregal mit dem noch warmen Brot. Beim Einräumen des Tresens achte ich auf die Sortimente, auf das Farbspiel und darauf, was gekühlt werden muss.
Jetzt  bestücke ich meine Gare, damit die Teiglinge die richtige Größe zum Backen bekommen. Danach zähle ich mein Wechselgeld in die Kasse ein und schaue, ob alles stimmt.

Damit wir auch für unsere jungen Kunden - die Schüler von der Schule gegenüber - etwas im Sortiment haben, hole ich mir Schinken und Käse aus dem Kühlschrank, um meine Teiglinge zu veredeln. Ja, das werden leckere Käse-Schinken-Brötchen!
Ich stelle mich noch mal vor den Tresen, um zu schauen, wie der Tresen aus Kundensicht wirkt - alles sieht gut aus, es duftet nach frischer Backware und nach Kaffee.

Nun ist es ist 6.55 Uhr und ich schließe die Filiale für die Kunden auf. Herr Maier, unser Stammkunde, ist schon da und wie jeden Morgen kauft er zwei warme Mehrkornbrötchen und ein Butter-Croissant. Bevor es gleich richtig los geht, stelle ich unsere Außenbestuhlung noch raus, damit die Kunden ihren Kaffee in der Morgensonne genießen können. Jetzt müssen noch die frischen Brötchen belegt werden und im Tresen lecker platziert werden.

Die Kunden kommen jetzt zahlreich und ich bin fleißig am Bedienen. Da die Kunden sehr unterschiedlich sind, hat man oft eine beratende Funktion – man erläutert dem Kunden die unterschiedlichen Brotsorten und empfiehlt ihm ein Brot, was den Wünschen entspricht. Es bringt viel Abwechslung und Spaß, da jeder etwas anderes kaufen möchte. Zwischendurch darf ich meine Teiglinge in der Gare nicht vergessen, da sie ja gebacken werden sollen.

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